Künstlergespräch in der Galerie
Wir laden herzlich zum 1. Künstlergespräch in der Ausstellung Künstler-Leporellos 2005-2012 ein. Die anwesenden Künstler geben private Einblicke in Ihre Werke und freuen sich auf interessante Gespräche.
am Samstag den, 28.04.2012 ab 12 Uhr
Vernissage:
20.04.2012 19-22 Uhr
Künstler-Leporellos 2005-2012 21. 04. - 10. 06. 2012
Peer Boehm | Lutz Ellerbrock | Ludwig Grossmann | Roswitha Heckmann Oliver Jordan | Klaus Kampert | Theo Lambertin | Rick E. Loef | Andrea Lorenz Carlos Manrique | Werner Neumann | Jo Oberhäuser | Bernhard Patzack | Karin Richert Birgit Richter-Trautmann | Manfred Schüler | Cornel Wachter | Heinz Zolper

Das Kunstwerk Nippes präsentiert Leporello-Arbeiten von 18 Kölner Künstler vereint in einem spannenden Gemeinschaftsprojekt. Die ursprüngliche Idee des Leporellos entlehnt sich dem „Cadavre Exquis“, welches im Kreis der Pariser Surrealisten geboren wurde. Ziel war es, dem Zufall bei der Entstehung von Texten und Bildern gestalterische Kraft zu geben. Mittels gefaltetem Papier, wird ein Leporello durch mehrere Personen gestaltet, dabei kennt bis zum Schluss keiner die Arbeit seiner Kollegen. Jeder Künstler hinterlässt eine Spur auf dem danach folgenden Blatt als "Gestaltungshinweis" für den nächsten Künstler. Die bunte Reihenfolge von meist fünf oder sechs Din A4 Blättern in verschiedensten Techniken, Stilen und Motiven vereinen die Einzelstücke der Künstler zu spannungsgeladenen Gemeinschaftswerken. Einige der Leporellos aus den Jahren 2005-2010 waren schon Anfang zu Beginn diesen Jahres in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln im Gebäude des Museum Ludwig zu sehen. Das Leporello-Projekt wächst stetig weiter und besteht mittlerweile schon seit sieben Jahren. Der Kreis der Künstler ist größer geworden und neue Leporellos entstehen. Die Galerie Kunstwerk Nippes präsentiert die Künstler-Leporellos sowie die Video- und Soundrealisation mit dem Titel „Art in progress“ von Rick E. Loef.
Während der Ausstellung finden an zwei Samstagen Künstlergespräche in der Galerie statt, die einen besonderen Einblick in das Projekt und die Arbeit der einzelnen Künstler bietet.
Vernissage 20. 04. 2012 19-22 Uhr
Künstlergespräche in der Ausstellung 28. 04. 2012 ab 12 Uhr
02. 06. 2012 ab 12 Uhr
JAGDFIEBER 19. April 2012 - 02. Mai 2012
Der Wolf und das Gürteltier stecken unter einer Decke… das wird eine wilde Verschwörung!
Die Kunstagentin präsentiert in Zusammenarbeit mit der Galerie Kunstwerk Nippes die Ausstellung JAGDFIEBER. Sechs Künstler aus Deutschland und der Schweiz setzen ihre Motive aus der Tierwelt als Jagdbeute aus. Die Werke sind in vielseitigen Materialien und Techniken gestaltet und reichen von Polygravuren und Holzschnitten, Collagen, Tuschezeichnungen bis hin zu Bronze Skulpturen.
Ausstellende Künstler Jiri Keuthen, Konstantin Lange, Tarek Abu Hageb, Christoph, Krönke, Robert Matzke, Philipp Zurmöhle
Ausstellungsort Die Kunstagentin, Maastrichter Strasse 26, 50672 Köln Öffnungszeiten: Di bis Fr 12-20h, Sa 14-18h www.diekunstagentin.de

In Kooperation mit der Galerie Kunstwerk Nippes zeigt die Kunstagentin die Gruppenausstellung JAGDFIEBER. Zu sehen sind Werke des 2007 verstorbenen deutschen Künstlers Jiri Keuthen und dem Schweizer Maler Tarek Abu Hageb. Inhaltliche Gemeinsamkeit der Künstler in der Ausstellung ist die Auseinandersetzung mit Motiven aus der Tierwelt sowie die Affinität zum experimentellen Umgang mit Materialen und Techniken.

Die Ausstellung ist jetzt schon als Preview in der Galerie der Kunstagentin zu sehen und wird zur ART COLOGNE am 19.04.2012 in der großen Ausstellungshalle mit weiteren Arbeiten eröffnet.
In der neu renovierten Markthalle, im Raum D040 öffnet die High Voltage «the lab», eine 227 m2 Plattform und Galerie, in der zeitgenössische, künstlerische Prozesse und deren Resultate entstehen, ihre Tore. Mit Tarek Abu Hageb, Eddie haRa, Andreas Schneider, Maria Teeri & Janne Nabb, Simon Krebs, Jan Hostettler, Sebastian Mundwiler, Sibylle Völkin und Nora Donner.
Ausstellung: 24. März bis 25. August 2012 Eröffnung: Samstag, 24. März, 16–18 Uhr Ort: Markthalle, Viaduktstrasse, Basel. www.highvoltageshow.com
Im Museum Modem Debrecen, Ungarn am 25. März 2012 um 15.00 Uhr
Im Museum Modem Debrecen, Ungarn am 4. März 2012 um 15.00 Uhr

Infos Deutsches Kulturforum Debrecen
A Vacsora – Das Abendmahl
Museum Modem Debrecen

Seit 1979 lebte der 1949 in Pecs geborene Künstler Botond in Nürnberg. Botond verstarb im Alter von 61 Jahren und hinterläßt ein umfangreiches Werk. Seine zahlreichen Werkgruppen beschäftigen sich mit zeitlosen Themen und umfaßen Kleinplastiken, Assemblagen, Raumskulpturen, Rauminstallationen und Zeichnungen. Mit groß angelegten Projekten, insbesondere mit seinem Projekt „Buch & Bibliothek“ hat Botond international Anerkennung gefunden. Seine kraftvollen Arbeiten zeigen seine expermentielle Auseinandersetzung mit Materialien und Techniken. Die Themen seiner Werke sind eindringlich und regen zur Nachdenklichkeit an.
In seiner letzten Werkgruppe „Abendmahl“ nahm Botond sich christlicher Themen und Stationen der Passionsgeschichte an. Das zeitgemäße Material (LKW-Plane) wird zum Träger seiner Version des letzten Abendmahls von Leonardo Da Vinci, des Schweißtuchs der Veronika und des Turiner Grabtuchs. Es wird zur Brücke zwischen den archaischen Themen der christlichen Kultur und der Gegenwart.
Aktuelle Ausstellung verlängert:
Anlässlich der Museumsausstellung der Werkgruppe Abendmahl des Künstlers Botond im Modem Debrecen, Ungarn Februar 2012 verlängern wir die laufende Ausstellung Schlaf_Alvás. Weitere Informationen demnächst!
*3. März 1949 † 27.Oktober 2010
Ausstellung | exhibition
28. Oktober. 2011 - 14. Januar. 2012

Den alten Griechen war der Schlaf heilig. Der Gott des Schlafes, "Hypnos", war der kleine Bruder des "Thanatos" - des Gottes des Todes. Esoterischen Lehren können wir entnehmen, dass die Seele sich während eines guten und tiefen Schlafes vom Körper löst und in höheren geistigen Welten hellwach ist. In seiner Werkgruppe Schlaf reduzierte der Künstler Botond den menschlichen Körper auf den Kopf und präsentierte den labilen Zustand des Schlafenden in unzähligen Variationen in Form, Material und Technik. Vorherrschendes technisches Verfahren ist die Collage mit der er in vielen Schichten den Schlaf zu ergründen versuchte. Aus ungleich geschnittenen Metallblechen, Drahtstücken, LKW-Planen oder gerissenem Papier entstanden Köpfe von großer Plastizität und geheimnisvoller Stille. Der 1949 in Ungarn geborene Künstler Botond lebte seit 1979 in Nürnberg wo er im letzten Jahr nach schwerer Krankheit verstarb. Botond hinterlässt ein umfangreiches Œuvre. Die verschiedenen Werkgruppen beziehen sich im Wesentlichen auf von Menschen verursachte Ereignisse, die den thematischen Fundus des Künstlers Botond bildeten. Die Eindeutigkeit der Aussage stand immer im Vordergrund und verlor sich nie in einer sich selbst genügenden ästhetischen Praxis. Vieles in seinem Werk ist Klage, Anklage und Trauer zugleich. Mit groß angelegten Projekten, insbesondere mit seinem Projekt »Buch & Bibliothek« hat Botond über Deutschland hinaus Anerkennung gefunden. Sein Werk, das er themenbezogen über längere Zeiträume bearbeitete, umfasst Kleinplastiken, Assemblagen, Raumskulpturen, Rauminstallationen und Zeichnungen. Für seine plastischen Arbeiten benutzte er vorrangig Stahlbleche, Stahldraht, Bronze und Beton. Er war ein Meister mit einer Vorliebe für ungewöhnliche Arbeitsmaterialien. So entstanden zahlreiche Arbeiten aus LKW - Planen. Er hatte eine Vorliebe für geschichtsträchtige Räume und Ereignisse, die ihn zur künstlerischen Stellungnahme herausforderten. So wurde sein Werk nicht nur in Museen, Galerien und auf öffentlichen Plätzen gezeigt, sondern darüber hinaus in Bunkern, in Räumen des ehemaligen Nürnberger Reichsparteitags-Gelände, Rathaussälen, Steinbrüchen, Klöstern, verlassenen Künstlerdomizilen und auf Bibliotheksgeländen.
weitere Informationen zur Ausstellung
Vernissage | opening Donnerstag, den 27. Oktober 2011 19 - 22 Uhr
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